Autor: Hans Joachim Schneider

Mann mit grauen Haaren unter grünen Bäumen auf einem Felsplateau

Mit Knut am Battertfelsen
klettern

Eine Einladung in die Battertfelsenregion Die Battertfelsenregion oberhalb von Baden Baden ist eine beliebte Kletterregion. Schon vor Jahren schlug Knut »Du weißt ja, ich geh gerne steil«, mit dem ich schon die eine oder andere Tour im Ahrtal gemacht habe, mir vor, dass ich ihn mal in Karlsruhe besuche und wir dann in seinem zweiten Wohnzimmer eine Tour machen sollten. Zu der Einladung schickte er mir Fotos von den Battertfelsen. Das hätte er besser nicht gemacht. Ich und klettern!  Ich kriegte Zustände, schon allein bei der Vorstellung, im Fels zu hängen und dann nicht mehr ein oder aus bzw. rauf oder runter zu wissen. Knut sichert mich ab. Und ich klettere!? Tolle Vorstellung. Aber soweit ab von der Realität. Und ich war selber dran schuld. Leider hatte ich die Vorstellung bei der Wahl unserer Touren im Ahrtal genährt, dass ich genauso gerne steil ging wie er. Vor drei Jahren hatte ich mit ihm und Freunden die anspruchsvollste Tour im Ahrtal überhaupt gemacht: Über alle sieben Gipfel rund um Altenahr und Mayschoß. Immer rauf auf die …

Felsen zum Klettern, Grüne Bäume, blauer HImmel, dramatische Wolken

Wildenburg – ein klein wenig klettern

Ein Tag in den Felsen Ungeplant ist meistens besser! Was tun am Sonntag-Nachmittag? Spazierengehen, den Hund ausführen oder lieber zur Wildenburg hoch? Mit dabei sind: Schwester Pia, Neffe Norman und Polly, der Hund. Mir steht der Kopf eher nach Wildenburg und ein bisschen Klettern. Das sag ich aber nicht laut. Mal sehen, was sich ergibt … Also auf zur Wildenburg. Aber nicht ins Wildfreigehege, sondern hoch zum Hexentanzplatz und zu den Felsenklippen, die den Höhenrücken hier krönen und die mich immer wieder – egal wie oft ich schon hier oben war – zum Klettern einladen. Wann war ich eigentlich das letzte Mal am Hexentanzplatz? Ich dachte, es sei im letzten Jahr gewesen. Auf den Aussichtsturm will ich nicht unbedingt, aber zumindest vom alten Plateau runterschauen auf Bruchweiler, Langweiler und die Höhenlinie des Hochwaldes. Danach wieder runter Richtung Hexentanzplatz. Und gleich zu Beginn vertue ich mich!  Ich dachte, der Aufstieg sei weiter links, während rechts ein breiter Pfad Richtung Osten läuft, wobei auch noch ausdrücklich auf den Hexentanzplatz hingewiesen wird. Blamier ich mich jetzt vor meinem …

24-Stunden-Wanderung, Wandermarathon, Start im Morgengrauen, Menschen, Wanderer, Sonne, Wandergruppe, Rast, Verpflegungstation

Alles Masochisten!?

Warum tun sich Menschen sowas an? Wer läuft freiwillig 100 Kilometer in 24 Stunden durch, ohne einmal zu schlafen?
Sandra B. ist einer dieser Menschen. Auf meine Frage nach dem »Warum?« schreibt sie: Ich wollte einfach an meine Grenzen gehen, bzw. gucken wann meine Grenze erreicht ist … Aber da geht noch was …!!! Ich brauch’ immer Herausforderungen …!!!!

Fasten und Wandern in Herbststimmung am Weiher

Fasten und Wandern zum
Zweiten

Stirb langsam … auf dem Kölnpfad 1 Ich weiß nicht, was mich dazu gebracht, ausgerechnet auf dem Kölnpfad zu wandern, während ich faste. Vielleicht war es der Gedanke, geschwächt und ermattet irgendwo im wilden Niemandsland der Eifel zusammenzubrechen, der mich diesen Wanderweg rund um Köln wählen ließ für meinen zweiten Fasten-Wanderversuch. Dass ich mich auf dem Kölnpfad eher verlaufen könnte als in der wilden Eifel, das musste ich dann erst erfahren. Mein erster Versuch zum Thema Fasten und Wandern liegt fast zwei Jahre zurück. Damals führte mich meine Wanderung im Frühling von Rheinbach über die Tomburg und in einem weiten Bogen wieder zurück. (Den Link zu diesem Bericht findest Du am Ende des Textes). Jetzt aber haben wir Winter und ich starte meine Tour am dritten Fastentag. (Anmerkung: Nicht alle Fotos der Strecke sind an diesem Wandertag entstanden!) Anders als bei meinem ersten Versuch habe ich aktuell so gut wie keine Umstellungsschwierigkeiten. Außerdem steht mir mein erfahrener Fastenguru Susanne (Wie heißt eigentlich die weibliche Form von Guru?) zur Seite. Von Anfang an ist klar, dass …

Fasten und Wandern zum
Dritten

Stirb langsam … auf dem Kölnpfad 2 Es ist soweit: Hatte ich am vergangenen Sonntag nach dreitägigem Fasten eine Strecke von ca. 25 Kilometern hinter mich gebracht, ist an diesem Samstag die nächste Herausforderung zu bewältigen. Etwa 30 km Wandern im Fastenmodus sollen es heute sein und zwar auf der Etappe des Kölnpfades, die ich ursprünglich schon letztes Wochenende gegangen sein wollte. Den ganzen Tag ist Sonnenschein angesagt. Als ich um 9 Uhr morgens aufbreche, zeigt das Thermometer knackige minus 8 Grad. Herrrrrrlisch! Ich bin bestens vorbereitet!? Etwas klüger geworden durch die anfänglichen Verwirrungen bei der letzten Tour wegen des Wegverlaufs zu Beginn, habe ich am Abend vorher noch einmal auf die Karte des Eifelvereins geschaut und mir den ungefähren Wegverlauf eingeprägt. Ja, die erste Etappe des Kölnpfades soll es heute sein und zwar entgegen der offiziellen Laufrichtung. Diese endet im Klettenbergpark. Von mir bis dorthin ist es ein knapper Kilometer. Es ist der 10. Fastentag, ich bin also gut «drin«. Mittlerweile habe ich fünf Kilo abgenommen, dafür aber zwei Kilo Wanderschuhe an den Füßen. Wieder habe ich …

Junges Wollgras, braune Erde, im Wasser spiegelt sich der Abendhimmel

Wanderung im Himmelmoor

Lust auf eine kleine Abendwanderung durchs Himmelmoor bei Quickborn Es ist einer dieser gerade vergangenen warmen Apriltage, die bei den Zeitungsmeteorologen düstere Ahnungen von einem neuen Dürresommer aufkeimen lassen. Ein wenig kühler ist es schon geworden. Das merke ich, als ich vor die Tür trete. Ganz spontan kommt mir die Idee, noch einmal ins Himmelmoor bei Quickborn zu fahren. Mein zweiter Besuch im Himmelmoor Vor ein paar Tagen erst war ich zum ersten Mal da. Allerdings mit zwei Begleiterinnen und mit einer ganz bestimmten Mission. Über diese will ich aber lieber schweigen. Das war am vorherigen Sonntag, bei allerschönstem Wetter. Daher war auf dem kleinen Besucherparkplatz nur mit Glück eine Lücke zu finden, wo sich Berbel, unser kleiner Smart, ausruhen konnte. Entsprechend viel los war unterwegs auf den Torfwegen. Solchem Massenansturm will ich diesmal entgehen. An einem Wochentag sollte nicht so viel los sein und jetzt am frühen Abend saßen die meisten wohl lieber nach getaner Arbeit zu Hause am Abendbrottisch oder vor dem Fernseher. Ruhe im Moor Auf dem Parkplatz am Moor stehen diesmal tatsächlich …

Hier steht ein Bild mit dem Titel: Schon von Weitem ist die Tomburg zu sehen. (Foto: H.-J. Schneider)

Fasten und Wandern – ein Selbstversuch

Kann man Wandern gehen, während man fastet? Natürlich geht das, man braucht nur im Web danach zu suchen, es gibt eine ganze Menge Angebote. Aber, da es mir die Woche über körperlich nicht so gut ging, habe ich am Donnerstag beschlossen, die nächsten drei Tage zu fasten. Ich will es also an mir selbst ausprobieren. Nun steht mir seit drei Wochen ständig die Tomburg bei Rheinbach vor meinem inneren Auge. Und am Samstag ist der ideale Tag für diese Tour.

Wasser, Wald, Sonnenaufgang, Seerosen

Der Sonne entgegen

Frühaufsteherwanderung zur Brühler Seenplatte. Wildschweine im Morgengrauen Unterhalb des Wasserturms befindet sich ein großer Parkplatz (Die Anfahrt zur Tour findest Du am Ende dieses Beitrages unter »Die Wanderung in harten Fakten«). Wenn Du mit dem Rücken zum Wasserturm stehst, siehst Du, dass sowohl am linken wie auch am rechten Ende des Parkplatzes Wege in den Wald hineinführen. Für diese Frühaufsteherwanderung nimmst Du den rechten Weg, auf dem es erst einmal ein Stück bergab geht. Und gleich bist Du mittendrin im satten Grün.