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Schwarzwaldsteig Wandern, alle Teilnehmer des Bloggerwanderns auf einem Foto

Drei Tage im Wanderparadies – Tag 3

Der Peterstaler Schwarzwaldsteig Ich bin eigentlich ein introvertierter Mensch. Will sagen, auch wenn ich unter Menschen bin, halte ich mich kommunikativ eher zurück, brauch meine Pausen, meine stillen Momente. Das ist bei einem Bloggerwochenende manchmal schwierig. Und nicht alle verstehen das. Man hält mich dann für einen Einzelgänger, für schlecht gelaunt oder schlimmstenfalls für überheblich. In Bad Peterstal-Griesbach habe ich zwei Tage lang ganz vorne mitgemischt, habe unsere Wanderführer ausgehorcht, habe Kontakte geschlossen, habe mitdiskutiert. Und es kam, wie es kommen musste. Am dritten Tag fordert die Introversion ihr Recht. Ich bin also am Morgen einsilbig, froh, dass ich erstmal alleine frühstücken kann und noch keiner mit mir reden will. Heute ist es nicht Celine, die mich abholt, sondern eine Kollegin von der Tourist-Information. Sie ist bemüht, mich schon auf der Fahrt zum Treffpunkt zu unterhalten. Auf dem Weg  ins Tal sieht sie an einer Scheune den »Herrgottschnitzer« des Ortes, der gerade mit seiner Motorsäge einen großen Vogel aus einem Holzstück herausschneidet. Sie will ihn mir vorstellen, er bekommt erst mal gar nicht mit, dass …

Wiesensteig wandern

Drei Tage im Wanderparadies – Tag 1

Schwarzwälder Wandersinfonie – die Ouvertüre Gott erschuf die Erde in sechs Tagen. Am siebten Tag ruhte er von seiner Arbeit aus. So wird es uns in der Kirche gelehrt. Ich kenne aber noch eine andere Version dieser Geschichte: Gott war ein unruhiger und kreativer Geist. Als er sich am siebten Tag genug über das gefreut hatte, was er da erschaffen hatte, juckte es ihn gleich wieder in den Fingern. In seiner (Schöpfungs-)Werkstatt hatte er noch einen ganzen Haufen saftig grüner Wiesen, noch jede Menge tiefblauen Himmel und Berge voller dunkler Tannen übrig. Angesichts dessen bekam er gleich wieder Lust, noch ein ganz besonderes Fleckchen Erde zu gestalten. So schuf er mit viel Liebe und großer Hingabe einen verzauberten Landstrich und nannte ihn Paradies. Weil dieser Name aber durch bekannte Ereignisse in Verruf kam, nannten die Menschen das Tal dann Bad Peterstal-Griesbach. Er hatte so viel Spaß an diesem Stück Natur, dass er darüber fast Kaffee und Kuchen vergaß. Aber weil er mit diesem Landstrich so zufrieden war, erfand er auch gleich noch die passende Köstlichkeit, die …

Mann mit grauen Haaren unter grünen Bäumen auf einem Felsplateau

Mit Knut am Battertfelsen
klettern

Eine Einladung in die Battertfelsenregion Die Battertfelsenregion oberhalb von Baden Baden ist eine beliebte Kletterregion. Schon vor Jahren schlug Knut »Du weißt ja, ich geh gerne steil«, mit dem ich schon die eine oder andere Tour im Ahrtal gemacht habe, mir vor, dass ich ihn mal in Karlsruhe besuche und wir dann in seinem zweiten Wohnzimmer eine Tour machen sollten. Zu der Einladung schickte er mir Fotos von den Battertfelsen. Das hätte er besser nicht gemacht. Ich und klettern!  Ich kriegte Zustände, schon allein bei der Vorstellung, im Fels zu hängen und dann nicht mehr ein oder aus bzw. rauf oder runter zu wissen. Knut sichert mich ab. Und ich klettere!? Tolle Vorstellung. Aber soweit ab von der Realität. Und ich war selber dran schuld. Leider hatte ich die Vorstellung bei der Wahl unserer Touren im Ahrtal genährt, dass ich genauso gerne steil ging wie er. Vor drei Jahren hatte ich mit ihm und Freunden die anspruchsvollste Tour im Ahrtal überhaupt gemacht: Über alle sieben Gipfel rund um Altenahr und Mayschoß. Immer rauf auf die …

Felsen zum Klettern, Grüne Bäume, blauer HImmel, dramatische Wolken

Wildenburg – ein klein wenig klettern

Ein Tag in den Felsen Ungeplant ist meistens besser! Was tun am Sonntag-Nachmittag? Spazierengehen, den Hund ausführen oder lieber zur Wildenburg hoch? Mit dabei sind: Schwester Pia, Neffe Norman und Polly, der Hund. Mir steht der Kopf eher nach Wildenburg und ein bisschen Klettern. Das sag ich aber nicht laut. Mal sehen, was sich ergibt … Also auf zur Wildenburg. Aber nicht ins Wildfreigehege, sondern hoch zum Hexentanzplatz und zu den Felsenklippen, die den Höhenrücken hier krönen und die mich immer wieder – egal wie oft ich schon hier oben war – zum Klettern einladen. Wann war ich eigentlich das letzte Mal am Hexentanzplatz? Ich dachte, es sei im letzten Jahr gewesen. Auf den Aussichtsturm will ich nicht unbedingt, aber zumindest vom alten Plateau runterschauen auf Bruchweiler, Langweiler und die Höhenlinie des Hochwaldes. Danach wieder runter Richtung Hexentanzplatz. Und gleich zu Beginn vertue ich mich!  Ich dachte, der Aufstieg sei weiter links, während rechts ein breiter Pfad Richtung Osten läuft, wobei auch noch ausdrücklich auf den Hexentanzplatz hingewiesen wird. Blamier ich mich jetzt vor meinem …

24-Stunden-Wanderung, Wandermarathon, Start im Morgengrauen, Menschen, Wanderer, Sonne, Wandergruppe, Rast, Verpflegungstation

Alles Masochisten!?

Warum tun sich Menschen sowas an? Wer läuft freiwillig 100 Kilometer in 24 Stunden durch, ohne einmal zu schlafen?
Sandra B. ist einer dieser Menschen. Auf meine Frage nach dem »Warum?« schreibt sie: Ich wollte einfach an meine Grenzen gehen, bzw. gucken wann meine Grenze erreicht ist … Aber da geht noch was …!!! Ich brauch’ immer Herausforderungen …!!!!

Wanderlust, Wandererin auf dem Malerweg, Sächsische Schweiz

Wanderlust 2019

Wanderlust: Das ist Wandern mit Bildern Eigentlich mache ich das nicht! Werbung. Ich habe mich vor Jahren von Produktbesprechungen distanziert. Ich will mit meinem Blog kein Geld verdienen, ich will aber auch keine Gefälligkeitsrezensionen abgeben. Dann passiert auf einmal Folgendes. Ich finde vor ein paar Tagen in meinem offiziellen Mail-Account eine Mail vom Verlag Delius Klasing. Der Verlag ist mir seit vielen Jahren ein Begriff. Ich selbst habe auf Buchmessen in Leipzig und Frankfurt den Verlagsvertretern Buchideen/Buchprojekte vorgeschlagen. Leider ist nie etwas daraus geworden. Was mir aber in Erinnerung geblieben ist: Delius Klasing legt Wert auf Qualität. Davon haben sich heute viele Verlage aus Kostengründen verabschiedet. Nun aber zur Mail. Da werde ich gefragt, ob ich einen Wander-Kalender rezensieren will. Will ich? Nein, will ich nicht. Aber dann lass ich mich verleiten und schaue mir die beigefügten Bilddateien an. Und bin sofort umgestimmt. Ich schicke noch am selben Tag eine Antwortmail und fordere das angebotene Rezensionsexemplar an. Es gehen nun ein paar Tage ins Land, dann klingelt der DHL-Bote an der Tür. Er hat ein …

Weg, Wanderweg, Odenwald, Frauen, Wandern, Lächeln, Waldrand, Wiese, blauer Himmel.

Wrightsock goes Megamarsch

Von einem der auszog, das Fürchten zu lernen.

Ganz ehrlich: Die 100 km, die in 24 Stunden zu laufen sind, nötigen mir schon Respekt ab. Respekt für alle, die sich auf diese Challenge einlassen. Respekt vor der Strecke, Respekt vor der Leistungsfähigkeit des Menschen getrieben vom Willen, diese Herausforderung zu schaffen. Respekt vor jedem, der sich eingesteht, dass es genug ist, sei es nach 80, nach 60 oder nach 40 Kilometern.