Alle Artikel mit dem Schlagwort: Eifelverein

Was für ein Bild, hier auf der Kuppe mit dem Stangenwald (Foto: Hans-Joachim Schneider)

Dem Eifelverein seine Wege …

Abenteuer im Ahrtal erleben – Tag 5 Ich weiß ja schon lange, dass der Eifelverein breite Wege liebt. Er ist ja schließlich ein Verein. Mit vielen Mitgliedern. Obwohl, die werden immer weniger. Mitgliederschwund nennt sich so was. Ich könnte auch sagen: Nachwuchsprobleme. Die jungen Leute haben kein Interesse am Vereinsleben. Aber zurück zu den Wegen. Die sind breit, das sagte ich ja bereits. Weil der Eifelverein davon ausgeht, dass immer ganz viele zusammen wandern. Was ja der Sinn eines Vereins ist. Deshalb verlaufen die Hauptwanderwege des Eifelvereins meist auf breiten Forstwegen. Kann man ja mal machen. Nur: Der junge Wanderer – und nicht nur der – bevorzugt naturnahe Pfade und Steige. Es fällt dem Eifelverein noch immer schwer, das auch umzusetzen. Nun, irgendwann löst sich das Problem von selbst. Immerhin, das muss ich ihm zugute halten: Er pflegt noch alle vorhandenen Wege, während die Tourismus-Vereine meist nur den aktuellen, angesagten Steig bewerben. Was die ganze Einleitung soll: Als ich heute Morgen vor der Wahl stehe, wie ich von Altenahr nach Schuld wandern will, bleiben mir …

Und wer verbirgt sich unter dieser Narrenkappe? (Foto: Hans-Joachim Schneider)

Bad News is Good News! – Auch auf dem AhrSteig?

Was bedeutet der Wegfall der Verbindungswege AV1 und AV2 auf dem Ahrsteig für den Wanderer? Bad news is good news – dieser Slogan hat zumindest unter Börsenzockern eine gewisse Berechtigung. Wenn die Kurse abstürzen, kann man sich günstig mit neuen Aktien eindecken, in der Gewissheit, dass die Kurse irgendwann auch wieder steigen.

An dieser Stelle steht ein Bild mit dem Titel: MIllionen Jahre Erdgeschichte offenbart dieser geologische Aufschluss auf einen Blick (Foto: H.-J. Schneider)

Steinerberg – auf die harte Tour

Von Zecken-Kampfanzügen und Gipfelfesten Freitagnachmittag, keine Pläne für das Wochenende. Lethargie breitet sich langsam aus. Ich flüchte mich in den Park am Decksteiner Weiher. Dort unter einer riesigen Trauerweide steht eine Bank, auf der ich mich niederlasse. Da klingelt das Handy. Bruno ist dran. Ob ich Lust auf eine kleine Tour hätte. Schlagartig ist die Lethargie dahin. Ja, klar. Eine kleine Tour bei Rech schlägt er vor. Was ist eine kleine Tour? So elf, zwölf Kilometer. Einmal hoch zum Steinerberghaus und wieder runter. Hört sich gut an. Warum nicht? Wir verabreden uns für den nächsten Morgen um zehn in unserem Café.