Alle Artikel mit dem Schlagwort: Erholen

Hier steht ein Bild mit dem Titel: Nun stelle man sich vor, auch dieser Horizont sei mit Windrädern verstellt (Foto: Hans-Joachim Schneider)

Windenergieausbau im Hunsrück – mehr Fluch als Segen

Kein Augenmaß beim Windenergieausbau im Hunsrück Den nachfolgenden Artikel habe ich vor fast 20 Jahren geschrieben. Er bezieht sich auf Situation der Windenergie in der Eifel Ende der 1990er-Jahre. Mittlerweile hat man in der Eifel dazugelernt. Nun schickt sich der Hunsrück an, in Sachen Windenergie aufzuholen. Aber die Gier nach kurzfristigem Gewinn lässt dabei jedes Augenmaß fürs Sinnvolle und Machbare vermissen. Der strukturschwache Hunsrück versucht mit seiner wunderschönen Natur einen touristischen Aufschwung herbeizuführen. Gleichzeitig wird mit gigantischen Windparks genau diese Landschaft verschandelt. Quo vadis, Hunsrück? Windpark Eifel Wer bei einigermaßen klarem Wetter durch die Eifel wandert, kennt das Bild: Auf fast jeder Höhe drehen sich Windräder. Fast jede Horizontlinie wird durch eines oder mehrere Windräder durchbrochen. Als Industriedenkmäler der neuesten Generation dominieren sie mittlerweile das Blickfeld von fast jedem Aussichtspunkt der Eifel. Ein grünes Gewissen … Politisch korrekt, stehen sie landauf, landab auf den Höhen. Politisch gewollt und mit Steuermitteln gefördert, als Alternative zu Atomkraftwerken, von Rot-Grün und ökologisch orientierten Bewegungen hochgelobt, werden immer mehr von ihnen gebaut. Ganze Windparks – denn heute wird kein …

Schmaler Durchgang zwischen hohen Felswänden: Irgendwann muss ich diesen verzauberten Ort aber auch wieder verlassen (Foto: Hans-Joachim Schneider)

Traumpfad Vier-Berge-Tour – ein bisschen Schwindel darf sein.

Warum Traumpfad Vier-Berge-Tour? Vier Tage – vier Gipfel – so heißt es jährlich einmal im Ahrtal. Wem vier Tage zu lange dauern, dem sei der Traumpfad Vier-Berge-Tour ans Herz gelegt. Da gibt es vier Berge an einem halben Tag – vier ehemalige Vulkane, um genauer zu sein. Dass da auch ein wenig Hochstapelei mit im Spiel ist, sei hier schon mal verraten. Abwechslung garantiert Es gibt viele Traumpfade, es gibt viele Premium-Wanderwege, aber so abwechslungsreich wie diese Tour habe ich noch selten eine erlebt. Ich muss dazu anmerken, dass ich sie verkehrt rum gelaufen bin, also nicht wie auf der Traumpfad-Website empfohlen, sondern in entgegengesetzter Richtung. Das hat den Vorteil, dass man gerade an heißen Tagen das lange letzte Stück fast nur im Schatten des mächtigen Buchenwaldes läuft. Ich starte am Parkplatz Erlenmühle. Von hier zum eigentlichen Start der Tour sind es noch einmal 700 Meter Zuweg. Anfangs auf einem schmalen Asphaltsträßchen, vorbei an der alten Erlenmühle, geht es schließlich auf den letzten 500 Metern auf einem schmalen Waldpfad direkt neben dem parallel laufenden Wirtschaftsweg …

An dieser Stelle steht ein Bild mit dem Titel: Ein schönes Buch mit spannenden Wanderungen und wunderbaren Bildern

Endlich da: Guten Morgen!

Es ist da! Rechtzeitig zur Buchmesse (ja, ja, eigentlich wollte ich ja heute selbst in Frankfurt sein) und jetzt auch in den Buchhandlungen zu haben: mein neues Wanderbuch »Guten Morgen!« (Bachem Verlag, Köln) mit zwölf Frühaufstehertouren zur Blauen Stunde. Und hier eine kleine Textprobe: (Auszug aus Tour 7 »Das kleine Glück – Rundweg um den Kalscheurer Weiher«).

Hier steht ein Foto mit dem Titel: Der Bernkasteler Doktor erklärt die Welt. (Foto: Hans-Joachim Schneider)

Einmal geht noch – Rust never sleeps

Hier meine erste Rückmeldung zur 24-Std.-Wanderung in Bernkastel-Kues vom vergangenen langen Maiwochenende: Ich lebe noch! Nach 2 Runden und gefühlten 60 Kilometern habe ich mich in der Nacht nicht mal mehr bücken können, um den Schlüssel unter der Fußmatte herauszufischen, den mir meine Schwester hingelegt hatte, damit ich ein vernünftiges Bett zum Schlafen hatte. In den nächsten Tagen gibt es dann (hoffentlich) mehr.

An dieser Stelle steht ein Bild mit dem Titel: MIllionen Jahre Erdgeschichte offenbart dieser geologische Aufschluss auf einen Blick (Foto: H.-J. Schneider)

Steinerberg – auf die harte Tour

Zum Gipfelfest am Steinerberg? Freitagnachmittag, keine Pläne für das Wochenende. Lethargie breitet sich langsam aus. Ich flüchte mich in den Park am Decksteiner Weiher. Dort unter einer riesigen Trauerweide steht eine Bank, auf der ich mich niederlasse. Da klingelt das Handy. Bruno ist dran. Ob ich Lust auf eine kleine Tour hätte. Schlagartig ist die Lethargie dahin. Ja, klar. Eine kleine Tour bei Rech schlägt er vor. Was ist eine kleine Tour? So elf, zwölf Kilometer. Einmal hoch zum Steinerberg und wieder runter. Hört sich gut an. Warum nicht? Wir verabreden uns für den nächsten Morgen um zehn in unserem Café.