Alle Artikel mit dem Schlagwort: Hochmoor

Junges Wollgras, braune Erde, im Wasser spiegelt sich der Abendhimmel

Wanderung im Himmelmoor

Lust auf eine kleine Abendwanderung durchs Himmelmoor bei Quickborn Es ist einer dieser gerade vergangenen warmen Apriltage, die bei den Zeitungsmeteorologen düstere Ahnungen von einem neuen Dürresommer aufkeimen lassen. Ein wenig kühler ist es schon geworden. Das merke ich, als ich vor die Tür trete. Ganz spontan kommt mir die Idee, noch einmal ins Himmelmoor bei Quickborn zu fahren. Mein zweiter Besuch im Himmelmoor Vor ein paar Tagen erst war ich zum ersten Mal da. Allerdings mit zwei Begleiterinnen und mit einer ganz bestimmten Mission. Über diese will ich aber lieber schweigen. Das war am vorherigen Sonntag, bei allerschönstem Wetter. Daher war auf dem kleinen Besucherparkplatz nur mit Glück eine Lücke zu finden, wo sich Berbel, unser kleiner Smart, ausruhen konnte. Entsprechend viel los war unterwegs auf den Torfwegen. Solchem Massenansturm will ich diesmal entgehen. An einem Wochentag sollte nicht so viel los sein und jetzt am frühen Abend saßen die meisten wohl lieber nach getaner Arbeit zu Hause am Abendbrottisch oder vor dem Fernseher. Ruhe im Moor Auf dem Parkplatz am Moor stehen diesmal tatsächlich …

Hier steht ein Bild mit dem Titel: Wald im Wald – leider überbelichtet (Foto: H.-J. Schneider)

Wenn Wanderführer sich verlaufen …

… dann werden aus geplanten 18 Kilometern schon mal schnell 22. Ein klarer blauer Himmel überrascht mich am heutigen Sonntag. Schon seit ein paar Tagen war eine Wanderung von Friesenrath (bei Aachen) durch den Monschauer Staatsforst zur Dreilägerbachtalsperre geplant. Einzige Mitwanderin ist Marlene, wir kennen uns noch nicht, treffen am Wanderparkplatz in Friesenrath (nachdem wir ein paar Mails ausgetauscht haben) das erste Mal zusammen. Ich habe das Gefühl, dass wir uns gleich gut verstehen. Wenn Wanderführer sich verlaufen, tun sie es gründlich Schon direkt am Anfang schieße ich über das Ziel hinaus, will sagen, verpasse eine wichtige Abzweigung. Nach einigem Umherirren im Wald habe ich die richtige Spur wiedergefunden. Nun geht es auf vertrautem Weg hinunter ins Vichtbachtal, wir folgen dem Bachlauf, passieren dabei Mulartshütte, gelangen zu einem großen Parkplatz, hinter dem wir die Fahrstraße von Mulartshütte nach Zweifall überqueren. Etwas nach rechts versetzt führt ein Asphaltsträßchen jetzt wieder tiefer in den Monschauer Staatsforst hinein. Bei leichtem Anstieg geht es nun stets parallel zum Vollerbach bis zur Mulartshütter Schneise. Diese überqueren wir in gerader Linie …