Alle Artikel mit dem Schlagwort: Entspannen

Hier steht ein Bild mit dem Titel: Wirklich, Sonnenuntergänge können sie gut, die Holländer. Beim Wandern gesehen, am Reindersmeer (Foto: Hans-Joachim Schneider)

Was soll ich denn in Holland? Etwa wandern?

Ich und in Holland Wandern? Wie ich darauf komme? Hab mal wieder eine halbe Nacht lang wachgelegen. Und nachgedacht: Was soll ich eigentlich in Holland? Und ich hab überlegt und überlegt und heute Morgen bin ich immer noch ratlos. Stattdessen ist mir eingefallen, was Holland alles nicht hat. Holland hat zum Beispiel keine Berge. Also keine richtigen. Und den einzigen, den sie haben, müssen sie sich gleich mit den Belgiern und den Deutschen teilen. Nun gut, sie könnten sich ja ein paar richtige in der Schweiz ausleihen. Die haben ja genug, aber was könnten die Holländer im Tausch dafür geben? Viel haben sie ja nicht. Obwohl, ein wenig von der holländischen Weltoffenheit könnten die engstirnigen Schweizer schon vertragen. Aber das jetzt mal weitergedacht: Wie würde das aussehen? Du kommst bei Venlo über die Grenze und statt plattes Land, wo Du kilometerweit gucken kannst, hast Du plötzlich das Matterhorn vor Dir! Geht doch gar nicht. Und ich weiß gar nicht: Ist Holland überhaupt so groß, dass das Matterhorn ganz reinpassen würde. Und wenn doch, Platz für Kuhdörfer …

Wirkt ein wenig wie ein Postkartenbild: die Herz-Maria-Kapelle bei Wershofen.

Der Berg der Berge – Unterwegs im Ahrtal zu faszinierenden Ruinen

Aremberg  – mein Sehnsuchtsberg Endlich wieder ein Sonntag, der diesen Namen auch verdient hat. Deshalb heißt es früh aufbrechen in Köln. Das Ziel: zwei Berge, zwei steile Anstiege, dazwischen zwei Täler zum Kilometerfressen, insgesamt 21 km, das ist die heutige Herausforderung. Die Tour beginnt in Wershofen an einem kleinen Wanderparkplatz in der Verlängerung der Kottenborner Straße. Leuchtend blauer Himmel spannt sich über dem Ahrtal. Direkt rechts von uns erhebt sich schon das Ziel unserer Sehnsucht, der Aremberg. Aber bis dahin ist es noch ein weiter Weg. Um genau zu sein, noch 12,5 km. Zunächst geht es erst einmal leicht bergan zur Herz-Maria-Kapelle. Vor dem Sonntagsblau des Himmels wirkt sie ein wenig wie ein Puppenstübchen.  

Hier sollte ein Bild vom Hühnerberg zu sehen sein

rheinahr.tv und mein Ahrsteig-Wanderführer

Liebe Wanderfreunde, Freunde des Ahrtals und des guten Weines, am 24.6.2013 zeigte rheinahr.tv, ein kleiner privater Sender aus Sinzig, ein Interview mit mir. In dieser Sendung wurde ich ausführlich über meinen Ahrsteig-Wanderführer, aber auch über mein Eifel-Wanderbuch befragt. Alle diejenigen, die das Interview nicht sehen konnten, hier jetzt der definitive Link, unter dem das Interview mit mir über den DuMont Wanderführer Ahrsteig und Rotweinwanderweg noch einmal erlebt werden kann. Mir hat es riesig Spaß gemacht und ich schaue mir immer wieder mal das recht ausführliche Filmchen an.. Was fehlt noch? Ach ja der Link zum Video: http://rheinahr.tv/?video=AhrsteigWanderfuehrer    

Hier steht ein Bild mit dem Titel: Das ist es, wonach mein Herz sich sehnt (Foto: Hans-Joachim Schneider)

Wandermarathon Saar-Hunsrück-Steig – die Einsamkeit des Langstreckenwanderers

Der Wandermarathon auf dem Saar-Hunsrück-Steig und seine Qualen. Wandermarathon Saar-Hunsrück-Steig. Das war vorausschauend für mich das Event meines Wanderjahres 2016. Dass meine frohen Erwartungen nicht ganz erfüllt wurden, nun, das bin ich selber schuld. Ich war seit Freitag schon im Hunsrück. Die bester Schwester der Welt hat mir wieder Unterkunft gewährt. Ich wollte mir an den beiden Tagen vor dem Wandermarathon meine alte Heimat Hunsrück anschauen, ob er vielleicht in Frage kommt als neue Heimstatt, denn ich will wieder aufs Land. Die Stadt geht mir langsam auf die Nerven, ich sehne mich Natur und Grün, nach Stille und Entschleunigung. Früher Vogel … (Nein, nicht darüber nachdenken) Am Sonntag aber heißt es erst einmal, um 4.30 Uhr aufstehen, bis 5.30 Uhr will ich am Erbeskopf sein. Das hätte ich auch geschafft, wäre ich nicht beim ersten Mal an der eigentlich unübersehbaren Einfahrt vorbeigerauscht. So bin ich zwar immer noch unter den ganz früh Eintreffenden, aber der erste Bus nach Veitsrodt, dem Startpunkt für die Langstrecke von 42 Kilometern, ist schon weg. Den zweiten schaffe ich locker. Die Fahrt dauert …

Hier steht ein Bild mit dem Titel: Nun stelle man sich vor, auch dieser Horizont sei mit Windrädern verstellt (Foto: Hans-Joachim Schneider)

Windenergieausbau im Hunsrück – mehr Fluch als Segen

Kein Augenmaß beim Windenergieausbau im Hunsrück Den nachfolgenden Artikel habe ich vor fast 20 Jahren geschrieben. Er bezieht sich auf Situation der Windenergie in der Eifel Ende der 1990er-Jahre. Mittlerweile hat man in der Eifel dazugelernt. Nun schickt sich der Hunsrück an, in Sachen Windenergie aufzuholen. Aber die Gier nach kurzfristigem Gewinn lässt dabei jedes Augenmaß fürs Sinnvolle und Machbare vermissen. Der strukturschwache Hunsrück versucht mit seiner wunderschönen Natur einen touristischen Aufschwung herbeizuführen. Gleichzeitig wird mit gigantischen Windparks genau diese Landschaft verschandelt. Quo vadis, Hunsrück? Windpark Eifel Wer bei einigermaßen klarem Wetter durch die Eifel wandert, kennt das Bild: Auf fast jeder Höhe drehen sich Windräder. Fast jede Horizontlinie wird durch eines oder mehrere Windräder durchbrochen. Als Industriedenkmäler der neuesten Generation dominieren sie mittlerweile das Blickfeld von fast jedem Aussichtspunkt der Eifel. Ein grünes Gewissen … Politisch korrekt, stehen sie landauf, landab auf den Höhen. Politisch gewollt und mit Steuermitteln gefördert, als Alternative zu Atomkraftwerken, von Rot-Grün und ökologisch orientierten Bewegungen hochgelobt, werden immer mehr von ihnen gebaut. Ganze Windparks – denn heute wird kein …

Hier steht ein Foto mit dem Titel: Ein Blick in die schwindelerregende Tiefe (Foto: Britta Verhaag)

Nach der Eröffnung der Geyerlay-Hängebrücke: Adrenalin langsam ausschleichen!

Geierlay-Hängebrücke und Skywalk: Was will der Wanderer mehr? Vom Nervenkitzel und Abgründen Die Eröffnung der Geierlay-Hängebrücke war geschafft. Sie ist in einem Extra-Artikel beschrieben. Was kann man nach so einer Adrenalin-Überdosis im Hunsrück noch anstellen? Nun für den nächsten Tag ist noch eine Vitaltour bei Langenlonsheim angesagt. Aber auch der Samstag ist noch jung. Skywalk? Ein Skywalk! Was hält uns noch? Meine Schwester (die beste Schwester der Welt) erwähnt fast beiläufig, dass wir ja auf der Fahrt von Kastellaun runter zur Nahe in Hochstetten-Dhaun vorbeikommen. Da könnten wir uns doch den dortigen Skywalt anschauen. Skywalk? Das erinnert an faszinierende Glasbrücken über schwindelerregenden Abgründen. USA und China fallen mir ein. Mir ist, als hätte ich auch schon vom Skywalk an der Nahe gehört oder gelesen. Die Fahrt quer durch den Hunsrück ist traumhaft, genau wie das Wetter. Die kurvenreichen Landstraßen wären auch wunderbar mit dem Motorrad zu fahren. Aber jetzt haben wir halt einen VW-Bus unterm Hintern, das ist fast genauso schön. Ich liebe diese Autos. Noch ist alles grün, die ersten Farben zeigen sich aber …

Hier steht ein Bild mit dem Titel: Mal mehr, mal weniger Sonne, spannend allemal (Foto: Hans-Joachim Schneider)

Winterwandern im Hohen Venn

Follow my blog with Bloglovin Wandern im Hohen Venn zum Wasserfall des Bayehon-Baches – im Winter besonders schön Nachdem ich zwischen den Jahren viel gefaulenzt hatte, lockte mich endlich wieder mal das Abenteuer. Und wo gibt es das gratis? Wenn man sich dabei auch noch verläuft, dann wird es richtig spannend. Also auf ins Hohe Venn ins Tal des Bayehon-Wasserfalls. Es war Michael Waschkau von mwhikingtrail.de , der mich auf die Idee gebracht hat, am Neujahrstag ins Hohe Venn zu fahren, um endlich mal wieder ein klein wenig Abenteuer zu erleben. Seine Beschreibung der Tour Nr. 5 des Wanderportals naturaktiverleben.de: »Die Wasser des Venn (I): An Hoegne, Statte und Sâwe« hat mich am Vortag allein schon aufgrund seiner Fotos so für sich eingenommen, dass alle anderen Pläne sofort über den Haufen geschmissen waren. Das Wetter sollte ja Sonne bringen, was es auch teilweise tat. Immerhin, die Temperaturen liegen knapp über null Grad, das gibt mir die Gelegenheit, meine Jack-Wolfskin-Outdoor-Klamotten zum ersten Mal richtig zu testen. Schlecht vorbereitet an den Start Ich hab noch versucht, diese Tour vorzubereiten: …

Hier steht ein Bild mit dem Titel: Der AhrSteig wird zum echten Steig. (Foto: Hans-Joachim Schneider)

AhrSteig-Lückenschluss durch neuen Verbindungsweg

Der Ahrsteig-Lückenschluss ist in Sicht. Das noch ganz frische Jahr 2016 begann für den AhrSteig mit einer äußerst positiven Nachricht: Mit einer aktuellen Pressemeldung, dass der neue AV jetzt durchgehend markiert sei, gingen die verantwortlichen Stellen im Ahrtal – allen voran Ahrtal-Tourismus in Bad Neuenahr-Ahrweiler – an die Öffentlichkeit. Nachstehend findest Du die offizielle Pressemitteilung zur Freigabe des neuen Verbindungsweges. (Von mir im letzten Absatz in der Aufzählung der Wegstationen leicht überarbeitet). Dieser schafft auch den lange ersehnten AhrSteig-Lückenschluss. PRESSEMITTEILUNG Neuer AhrSteig-Verbindungsweg markiert Abwechslungs- und aussichtsreich, anspruchsvoll und herausfordernd. Der neue AhrSteig Verbindungsweg wurde in den vergangenen Tagen markiert und läutet das Wanderjahr 2016 im Ahrtal ein. Die Ortsbürgermeister der beteiligten Gemeinden Altenahr, Mayschoß, Rech und Dernau konnten in den vergangenen Monaten in Zusammenarbeit mit ortskundigen Interessenvertretern und den Eifelvereinen eine Streckenführung in ihrer jeweiligen Gemarkung abstimmen, die dauerhaft die Lücke zwischen AhrSteig Blau und Rot schließen soll. In den vergangenen Wochen wurde jetzt die Strecke als Eifelvereinsweg mit schwarzem AV (für Ahrsteigverbindungsweg) auf weißem Grund markiert. Die Wegeführung von rund 17 Kilometern Länge eröffnet herrliche Aussichten auf …

Hier steht ein Foto mit dem Titel: Rhein, Rheinbrücken, frühmorgens, Siebengebirge, Frühaufstehertour, Skaterplaza, Kranhäuser

Frühaufstehertour – Alte Liebe und moderne Architektur

Du wolltest immer schon mal eine Frühaufstehertour machen? Hast Du Dich schon mal gefragt, was die Stadt morgens macht, wenn Du noch in den Federn liegst? Die nachfolgend beschriebene Wanderung führt Dich früh am Morgen noch vor Sonnenaufgang über zwei der spektakulärsten Brücken Kölns und zeigt Dir, wie schön es sein kann, vor allen anderen auf den Beinen zu sein und sich Kölns Skyline mal im Morgengrauen anzuschauen. Ein guter Platz zum Starten Ich schlage Dir vor, die Tour am Parkplatz unter der Rodenkirchener Autobahnbrücke zu starten. Du überquerst die Straße »Heinrich-Lübke-Ufer« und gehst bei der ersten Möglichkeit hinunter zum Rheinufer. Hier bei Rodenkirchen ist der Rheinuferweg noch sehr schmal, aber wenn Du dich Richtung Kölner Innenstadt wendest, dauert es nicht lange und das Ufer zwischen Rhein und Rheinuferstraße wird breiter. Im Wasser liegen hier einige Gastronomieschiffe vor Anker. Am bekanntesten ist wohl die »Alte Liebe«, im typisch kölschen Rot-Weiß gehalten, ganz nahe an der Brücke gelegen. Ein Stück weiter südlich – ebenso bekannt und beliebt – dümpelt seit ewigen Zeiten ein weiterer Restaurantkahn im Uferwasser des Rheins. Eine Piratenflagge …