Alle Artikel mit dem Schlagwort: Entspannen

Und hier steht ein Bild mit dem Titel: Und plötzlich brennt der HImmel (Foto: Hans-Joachim Schneider)

Als Frühaufsteher auf die Glessener Höhe

Gipfelbesteigung im Rheinischen Braunkohlerevier Vom S-Bahnhof Frechen-Königsdorf, wo Sie als Frühaufsteher starten, wenden Sie sich auf der Aachener Straße nach links und laufen durch den Stadtteil Großkönigsdorf, vorbei an der Kirche St. Sebastianus. Die Aachener Straße ist hier die Hauptgeschäftsstraße von Königsdorf und steigt leicht an. Kurz bevor Sie den Ort verlassen, werden die Geschäfte an der Aachener Straße weniger. Vor den letzten Häusern biegt die Sebastianusstraße rechts ab. Dieser folgen Sie. Es geht vorbei an einem ehemaligen Benediktinerinnen-Kloster, dessen alter Gebäudebestand zu modernen Wohn- und Geschäftsräumen umgebaut und erweitert wurde. Links und rechts des Wegs dehnt sich Wald aus und lädt Sie ein, direkt ins Grün abzubiegen. Aber Sie folgen der Sebastianusstraße bergab, bis diese am Rand einer geschlossenen Bebauung auf die Waldstraße trifft. Hier biegen Sie nach links ab. Wenn Sie es nicht schon auf der kleinen Tafel an der Kreuzung gelesen haben: Sie befinden sich jetzt auf einer alten Römerstraße. VIA steht da, Sie werden diesem Symbol noch öfter begegnen. VIA, das steht für das Projekt »Erlebnisraum Römerstraße«, das nicht nur die …

Hier steht ein Foto mit dem Titel: Rhein, Rheinbrücken, frühmorgens, Siebengebirge, Frühaufstehertour, Skaterplaza, Kranhäuser

Frühaufstehertour – Alte Liebe und moderne Architektur

Du wolltest immer schon mal eine Frühaufstehertour machen? Hast Du Dich schon mal gefragt, was die Stadt morgens macht, wenn Du noch in den Federn liegst? Die nachfolgend beschriebene Wanderung führt Dich früh am Morgen noch vor Sonnenaufgang über zwei der spektakulärsten Brücken Kölns und zeigt Dir, wie schön es sein kann, vor allen anderen auf den Beinen zu sein und sich Kölns Skyline mal im Morgengrauen anzuschauen. Ein guter Platz zum Starten Ich schlage Dir vor, die Tour am Parkplatz unter der Rodenkirchener Autobahnbrücke zu starten. Du überquerst die Straße »Heinrich-Lübke-Ufer« und gehst bei der ersten Möglichkeit hinunter zum Rheinufer. Hier bei Rodenkirchen ist der Rheinuferweg noch sehr schmal, aber wenn Du dich Richtung Kölner Innenstadt wendest, dauert es nicht lange und das Ufer zwischen Rhein und Rheinuferstraße wird breiter. Im Wasser liegen hier einige Gastronomieschiffe vor Anker. Am bekanntesten ist wohl die »Alte Liebe«, im typisch kölschen Rot-Weiß gehalten, ganz nahe an der Brücke gelegen. Ein Stück weiter südlich – ebenso bekannt und beliebt – dümpelt seit ewigen Zeiten ein weiterer Restaurantkahn im Uferwasser des Rheins. Eine Piratenflagge …

Schmaler Durchgang zwischen hohen Felswänden: Irgendwann muss ich diesen verzauberten Ort aber auch wieder verlassen (Foto: Hans-Joachim Schneider)

Traumpfad Vier-Berge-Tour – ein bisschen Schwindel darf sein.

Warum Traumpfad Vier-Berge-Tour? Vier Tage – vier Gipfel – so heißt es jährlich einmal im Ahrtal. Wem vier Tage zu lange dauern, dem sei der Traumpfad Vier-Berge-Tour ans Herz gelegt. Da gibt es vier Berge an einem halben Tag – vier ehemalige Vulkane, um genauer zu sein. Dass da auch ein wenig Hochstapelei mit im Spiel ist, sei hier schon mal verraten. Abwechslung garantiert Es gibt viele Traumpfade, es gibt viele Premium-Wanderwege, aber so abwechslungsreich wie diese Tour habe ich noch selten eine erlebt. Ich muss dazu anmerken, dass ich sie verkehrt rum gelaufen bin, also nicht wie auf der Traumpfad-Website empfohlen, sondern in entgegengesetzter Richtung. Das hat den Vorteil, dass man gerade an heißen Tagen das lange letzte Stück fast nur im Schatten des mächtigen Buchenwaldes läuft. Ich starte am Parkplatz Erlenmühle. Von hier zum eigentlichen Start der Tour sind es noch einmal 700 Meter Zuweg. Anfangs auf einem schmalen Asphaltsträßchen, vorbei an der alten Erlenmühle, geht es schließlich auf den letzten 500 Metern auf einem schmalen Waldpfad direkt neben dem parallel laufenden Wirtschaftsweg …

Hier steht ein Bild mit dem Titel: Das ist es, wonach mein Herz sich sehnt (Foto: Hans-Joachim Schneider)

Wandermarathon Saar-Hunsrück-Steig – die Einsamkeit des Langstreckenwanderers

Der Wandermarathon auf dem Saar-Hunsrück-Steig und seine Qualen. Wandermarathon Saar-Hunsrück-Steig. Das war vorausschauend für mich das Event meines Wanderjahres 2016. Dass meine frohen Erwartungen nicht ganz erfüllt wurden, nun, das bin ich selber schuld. Ich war seit Freitag schon im Hunsrück. Die bester Schwester der Welt hat mir wieder Unterkunft gewährt. Ich wollte mir an den beiden Tagen vor dem Wandermarathon meine alte Heimat Hunsrück anschauen, ob er vielleicht in Frage kommt als neue Heimstatt, denn ich will wieder aufs Land. Die Stadt geht mir langsam auf die Nerven, ich sehne mich Natur und Grün, nach Stille und Entschleunigung. Früher Vogel … (Nein, nicht darüber nachdenken) Am Sonntag aber heißt es erst einmal, um 4.30 Uhr aufstehen, bis 5.30 Uhr will ich am Erbeskopf sein. Das hätte ich auch geschafft, wäre ich nicht beim ersten Mal an der eigentlich unübersehbaren Einfahrt vorbeigerauscht. So bin ich zwar immer noch unter den ganz früh Eintreffenden, aber der erste Bus nach Veitsrodt, dem Startpunkt für die Langstrecke von 42 Kilometern, ist schon weg. Den zweiten schaffe ich locker. Die Fahrt dauert …

Hier steht ein Bild mit dem Title: Der Hunsrück zeigt sich von seiner schönsten Seite (Foto: Projektbüro Saar-Hunsrück-Steig)

Das Ziel aller Sehnsüchte: der Wandermarathon auf dem Saar-Hunsrück-Steig 2016

… und weitere Wanderevents in Rheinland-Pfalz Wandermarathon auf dem Saar-Hunrsück-Steig? Ich gestehe, ich habe ziemlich gefaulenzt in diesem Winter. Der ja kein Winter war, zumindest hier bei uns im Rheinland. Aber jetzt hat mich das Wanderfieber wieder gepackt. Und es drängt mich nach draußen. Dazu passend habe ich auch den Entschluss gefasst, wieder regelmäßig geführte Wanderungen in Eifel, Hunsrück, Ahrtal und überhaupt im gesamten Rheinland anzubieten. Die Zeit des Winterschlafes ist vorbei Und kaum ist der Entschluss gefasst, bekomme ich auch Einladungen bzw. Bestätigungen, dass ich zu großen Wanderevents (was für ein hässliches Wort) eingeladen bin. Die erste große Veranstaltung, an der ich dieses Jahr allerdings nicht teilnehme, ist die 24-Std.-Wanderung in Bernkastel-Kues. Sie findet am 23./24. April statt. Gerade sind die beiden Streckenführungen für die Tag- und für die Nachtroute bekanntgegeben worden. Aber unsere WanderReporterin Daniela wird uns sicher davon berichten. Und wie geht es weiter? Im Juni folgt dann das diesjährige #bloggerwandern Rheinland-Pfalz. Es geht nach Bad Marienberg im Westerwald und hier bin ich dann dabei. Das ist sicher. Was heißt #bloggerwandern? 20 Leute, meist Wander- oder …

Hier steht ein Bild mit dem Titel: Der AhrSteig wird zum echten Steig. (Foto: Hans-Joachim Schneider)

AhrSteig-Lückenschluss durch neuen Verbindungsweg

Der Ahrsteig-Lückenschluss ist in Sicht. Das noch ganz frische Jahr 2016 begann für den AhrSteig mit einer äußerst positiven Nachricht: Mit einer aktuellen Pressemeldung, dass der neue AV jetzt durchgehend markiert sei, gingen die verantwortlichen Stellen im Ahrtal – allen voran Ahrtal-Tourismus in Bad Neuenahr-Ahrweiler – an die Öffentlichkeit. Nachstehend findest Du die offizielle Pressemitteilung zur Freigabe des neuen Verbindungsweges. (Von mir im letzten Absatz in der Aufzählung der Wegstationen leicht überarbeitet). Dieser schafft auch den lange ersehnten AhrSteig-Lückenschluss. PRESSEMITTEILUNG Neuer AhrSteig-Verbindungsweg markiert Abwechslungs- und aussichtsreich, anspruchsvoll und herausfordernd. Der neue AhrSteig Verbindungsweg wurde in den vergangenen Tagen markiert und läutet das Wanderjahr 2016 im Ahrtal ein. Die Ortsbürgermeister der beteiligten Gemeinden Altenahr, Mayschoß, Rech und Dernau konnten in den vergangenen Monaten in Zusammenarbeit mit ortskundigen Interessenvertretern und den Eifelvereinen eine Streckenführung in ihrer jeweiligen Gemarkung abstimmen, die dauerhaft die Lücke zwischen AhrSteig Blau und Rot schließen soll. In den vergangenen Wochen wurde jetzt die Strecke als Eifelvereinsweg mit schwarzem AV (für Ahrsteigverbindungsweg) auf weißem Grund markiert. Die Wegeführung von rund 17 Kilometern Länge eröffnet herrliche Aussichten auf …

Hier steht ein Bild mit dem Titel: Mal mehr, mal weniger Sonne, spannend allemal (Foto: Hans-Joachim Schneider)

Winterwandern im Hohen Venn

Follow my blog with Bloglovin Wandern im Hohen Venn zum Wasserfall des Bayehon-Baches – im Winter besonders schön Nachdem ich zwischen den Jahren viel gefaulenzt hatte, lockte mich endlich wieder mal das Abenteuer. Und wo gibt es das gratis? Wenn man sich dabei auch noch verläuft, dann wird es richtig spannend. Also auf ins Hohe Venn ins Tal des Bayehon-Wasserfalls. Es war Michael Waschkau von mwhikingtrail.de , der mich auf die Idee gebracht hat, am Neujahrstag ins Hohe Venn zu fahren, um endlich mal wieder ein klein wenig Abenteuer zu erleben. Seine Beschreibung der Tour Nr. 5 des Wanderportals naturaktiverleben.de: »Die Wasser des Venn (I): An Hoegne, Statte und Sâwe« hat mich am Vortag allein schon aufgrund seiner Fotos so für sich eingenommen, dass alle anderen Pläne sofort über den Haufen geschmissen waren. Das Wetter sollte ja Sonne bringen, was es auch teilweise tat. Immerhin, die Temperaturen liegen knapp über null Grad, das gibt mir die Gelegenheit, meine Winterfestigkeit mal wieder richtig zu testen. Schlecht vorbereitet an den Start Ich hab noch versucht, diese Tour vorzubereiten: Karten …

Hier steht ein Bild mit dem Titel: Wirklich, Sonnenuntergänge können sie gut, die Holländer. Beim Wandern gesehen, am Reindersmeer (Foto: Hans-Joachim Schneider)

Was soll ich denn in Holland? Etwa wandern?

Ich und in Holland Wandern? Wie ich darauf komme? Hab mal wieder eine halbe Nacht lang wachgelegen. Und nachgedacht: Was soll ich eigentlich in Holland? Und ich hab überlegt und überlegt und heute Morgen bin ich immer noch ratlos. Stattdessen ist mir eingefallen, was Holland alles nicht hat. Holland hat zum Beispiel keine Berge. Also keine richtigen. Und den einzigen, den sie haben, müssen sie sich gleich mit den Belgiern und den Deutschen teilen. Nun gut, sie könnten sich ja ein paar richtige in der Schweiz ausleihen. Die haben ja genug, aber was könnten die Holländer im Tausch dafür geben? Viel haben sie ja nicht. Obwohl, ein wenig von der holländischen Weltoffenheit könnten die engstirnigen Schweizer schon vertragen. Aber das jetzt mal weitergedacht: Wie würde das aussehen? Du kommst bei Venlo über die Grenze und statt plattes Land, wo Du kilometerweit gucken kannst, hast Du plötzlich das Matterhorn vor Dir! Geht doch gar nicht. Und ich weiß gar nicht: Ist Holland überhaupt so groß, dass das Matterhorn ganz reinpassen würde. Und wenn doch, Platz für Kuhdörfer …

Hier steht ein Foto mit dem Titel: Farbenpracht beim Wandern auf den AhrSteig unterhalb der Saffenburg – wenn auch schon ein wenig stumpf geworden (Foto: Hans-Joachim Schneider)

Wandern auf dem neuen AhrSteig-Verbindungsweg – jetzt freigegeben.

6. Januar 2016: Die ursprünglich hier stehenden Einschränkungen gehören mit dem heutigen Tag der Vergangenheit an. Deshalb habe ich sie gelöscht. Die Verantwortlichen am AhrSteig haben heute die durchgehende Markierung und damit die Freigabe des neuen AhrSteig-Verbindungsweges in einer offiziellen Pressemitteilung bekanntgemacht. Somit ist der AV, der dem Lückenschluss zwischen AhrSteig blau und AhrSteig rot dienen soll, jetzt auch offiziell begehbar. Abschied im November II – und dann kam alles ganz anders Wie jedes Jahr im November: Wandern auf dem Ahrsteig ist angesagt. Eigentlich sollte es ja eine eher meditative November-Wanderung werden. Zum Ende des Herbstes zieht es mich einfach an die Ahr. In dieser Zeit wandere ich am liebsten alleine. Zeit, um die Gedanken an der langen Leine laufen zu lassen. Morgens schon vor dem Aufbruch spüre ich große Gelassenheit, heut muss nix. Ich will mir keine Ziele setzen, einfach gehen. Im Auto dann Gedanken übers Älterwerden, über Loslassen, über den November, der ja auch immer ein kleines Sterben ist, Rückzug, innere Einkehr, Abschied von der Fülle. Halt alles so Gedanken, bei denen man sich ziemlich weise …

Großzügiges Frühstück nicht nur für die Bloggertruppe wartet auf den Gast in Victor's Seehotel

Drei Tage Luxus – der erste Tag in Victor’s Seehotel Weingärtner

Luxus pur: Schaff ich das denn? Ein wichtiger Hinweis: Der folgende Artikel kann Spuren von Ironie aufweisen. Bei Überempfindlichkeit gegen jede Art von Humor kann der Autor keine Haftung für Folgeschäden übernehmen!!! Saarland, Herrgott, wo ist das nochmal? Kennt das jemand von euch? Hast Du schon mal vom Saarland gehört. Das ist doch da, wo die Welt am Ende ist. Oder zumindest da, wo der Hunsrück zu Ende geht, also am Ende vom Hund, und selbst der Hunrsück ist ja schon weit ab vom Schuss. Frag mal einen Kölner, ob er weiß, wo der Hunsrück ist. Aber bevor ich jetzt abschweife, löse ich lieber das Rätsel: Das Saarland ist da, wo die Familie Heinz Becker zu Hause ist. Mir fallen bei Saarland oder besser Saargebiet als erstes die Saarfranzosen ein. Die wollte früher keiner, nicht die im Hunsrück und die auf der anderen Seite der Grenze, die Franzosen, auch nicht. Also die vielleicht noch eher als die Hunsrücker. Was soll ich also im Saarland? Da gab es früher Kohle und Stahl, also viel Dreck, da …

Hier steht ein Bild mit dem Titel: Nun stelle man sich vor, auch dieser Horizont sei mit Windrädern verstellt (Foto: Hans-Joachim Schneider)

Windenergieausbau im Hunsrück – mehr Fluch als Segen

Kein Augenmaß beim Windenergieausbau im Hunsrück Den nachfolgenden Artikel habe ich vor fast 20 Jahren geschrieben. Er bezieht sich auf Situation der Windenergie in der Eifel Ende der 1990er-Jahre. Mittlerweile hat man in der Eifel dazugelernt. Nun schickt sich der Hunsrück an, in Sachen Windenergie aufzuholen. Aber die Gier nach kurzfristigem Gewinn lässt dabei jedes Augenmaß fürs Sinnvolle und Machbare vermissen. Der strukturschwache Hunsrück versucht mit seiner wunderschönen Natur einen touristischen Aufschwung herbeizuführen. Gleichzeitig wird mit gigantischen Windparks genau diese Landschaft verschandelt. Quo vadis, Hunsrück? Windpark Eifel Wer bei einigermaßen klarem Wetter durch die Eifel wandert, kennt das Bild: Auf fast jeder Höhe drehen sich Windräder. Fast jede Horizontlinie wird durch eines oder mehrere Windräder durchbrochen. Als Industriedenkmäler der neuesten Generation dominieren sie mittlerweile das Blickfeld von fast jedem Aussichtspunkt der Eifel. Ein grünes Gewissen … Politisch korrekt, stehen sie landauf, landab auf den Höhen. Politisch gewollt und mit Steuermitteln gefördert, als Alternative zu Atomkraftwerken, von Rot-Grün und ökologisch orientierten Bewegungen hochgelobt, werden immer mehr von ihnen gebaut. Ganze Windparks – denn heute wird kein …

Hier steht ein Foto mit dem Titel: Ein Blick in die schwindelerregende Tiefe (Foto: Britta Verhaag)

Nach der Eröffnung der Geyerlay-Hängebrücke: Adrenalin langsam ausschleichen!

Geierlay-Hängebrücke und Skywalk: Was will der Wanderer mehr? Vom Nervenkitzel und Abgründen Die Eröffnung der Geierlay-Hängebrücke war geschafft. Sie ist in einem Extra-Artikel beschrieben. Was kann man nach so einer Adrenalin-Überdosis im Hunsrück noch anstellen? Nun für den nächsten Tag ist noch eine Vitaltour bei Langenlonsheim angesagt. Aber auch der Samstag ist noch jung. Skywalk? Ein Skywalk! Was hält uns noch? Meine Schwester (die beste Schwester der Welt) erwähnt fast beiläufig, dass wir ja auf der Fahrt von Kastellaun runter zur Nahe in Hochstetten-Dhaun vorbeikommen. Da könnten wir uns doch den dortigen Skywalt anschauen. Skywalk? Das erinnert an faszinierende Glasbrücken über schwindelerregenden Abgründen. USA und China fallen mir ein. Mir ist, als hätte ich auch schon vom Skywalk an der Nahe gehört oder gelesen. Die Fahrt quer durch den Hunsrück ist traumhaft, genau wie das Wetter. Die kurvenreichen Landstraßen wären auch wunderbar mit dem Motorrad zu fahren. Aber jetzt haben wir halt einen VW-Bus unterm Hintern, das ist fast genauso schön. Ich liebe diese Autos. Noch ist alles grün, die ersten Farben zeigen sich aber …

An dieser Stelle steht ein Bild mit dem Titel: Ein schönes Buch mit spannenden Wanderungen und wunderbaren Bildern

Endlich da: Guten Morgen!

Es ist da! Rechtzeitig zur Buchmesse (ja, ja, eigentlich wollte ich ja heute selbst in Frankfurt sein) und jetzt auch in den Buchhandlungen zu haben: mein neues Wanderbuch »Guten Morgen!« (Bachem Verlag, Köln) mit zwölf Frühaufstehertouren zur Blauen Stunde. Und hier eine kleine Textprobe: (Auszug aus Tour 7 »Das kleine Glück – Rundweg um den Kalscheurer Weiher«).

Auf der Mörsdorfer Seite: Ein Brückenkopf, davor der Montagetrupp aus gutgelaunten Schweilzer Spezialisten. Übrigens: der am weitesten vorgeschobene Posten auf dem Seil ist eine Frau (Fotos: Hans-Joachim Schneider)

Tag 1 der Pressereise Outdoor und Abenteuer im Hunsrück

Von Kräuterhexen und Hängeseilbrücken Eine Pressereise unter dem Titel Outdoor und Abenteuer im Hunsrück. Organisiert wurde das Ganze von Rheinland-Pfalz-Tourismus zusammen mit Hunsrück-Tourisik und Naheland-Touristik.

Hier steht ein Bild mit dem Titel: Widerstrebende Symbolik (Foto: Hans-Joachim Schneider)

This is the end – Wandern auf
dem Kölnpfad

Kölnpfad adé – Wandern diesmal ohne Fasten Weil Karneval ist, und weil Frau E. gerade Karneval feiert, kann ich mich dem Kölnpfad widmen. Denk ich. Ich also heute morgen in die Bahn, zum Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn nach Worringen, in Nullkommanix. Echt. Und das alles für 2,80 Euro. Ich wusste gar nicht, dass die KVB so billig sein kann. In Worringen – besser gesagt in Roggendorf-Thenhoven – geht es los. Hier startet die offizielle 4. Etappe des Kölnpfades: Von Roggendorf-Thenhoven durch den Worringer Bruch und dann am Rhein entlang nach Merkenich. Zum Thema »am Rhein entlang« hab ich noch was zu sagen, aber das kommt später. Als ich aus dem Bahnhof komme, laufe ich erstmal rum wie ein blindes Huhn. Keine Markierung, kein großes Schild »Da geht’s lang«. Also heißt es suchen. Nach links geht es in Richtung einer großen Kreuzung. Kein Hinweis, nix. Also zurück und nach rechts, und tatsächlich am Parkplatz an einem Baum dann der weiße Kreis auf schwarzem Grund. Darunter ein Pfeil. Aber wo weist der hin. Nach …

Hier steht ein Bild mit dem Titel: Morgens um 6 ist auch die Welt des Wanderbloggers noch in Ordnung (Foto: Hans-Joachim Schneider)

Schlaflos in Bernkastel

1. Mai 2015: Wanderbloggertreffen in Bernkastel-Kues in Verbindung mit einer 24-Std.-Wanderung Der erste Tag ist vorbei. Ich liege im Hotelzimmer und kann mal wieder nicht schlafen. Was tun?  Ganz einfach: Zunächst einmal wachliegen. Im nächtlichen Zimmer nehme ich ab und zu Lichtreflexe wahr. Blitzt es da draußen irgendwo? Hat das Wetter beschlossen, uns bereits am ersten Tag der 24-Std.-Wanderung mit einem Gewitter zu überraschen. Dann fällt mir auf, dass die Blitze eine gewisse Regelmäßigkeit haben. Aus der gewissen Regelmäßigkeit wird ein 1-Minuten-Takt. Und weil sich in mein müdes Gehirn langsam ein gewisser Verdacht eingeschlichen hat, mache ich nach dem fünften oder sechsten Blitz das Licht an und stelle fest: Er ist es tatsächlich, es ist der Rauchmelder, der da minütlich kundtut, dass er über mein Leben und meinen Schlaf wacht. Also: Weiter loslassen. Die Gedanken gehen spazieren, schwimmen, treiben. Ich lasse sie, denn ich weiß aus Erfahrung: Im Moment hat es keinen Zweck, sich dagegen zu wehren. Im Gegenteil: Wenn ich mich ihnen überlasse, kommen manchmal kluge Sachen dabei raus. Ganz wichtig: Warum bin ich überhaupt …

Hier steht ein Foto mit dem Titel: Der Bernkasteler Doktor erklärt die Welt. (Foto: Hans-Joachim Schneider)

Einmal geht noch – Rust never sleeps

Hier meine erste Rückmeldung zur 24-Std.-Wanderung in Bernkastel-Kues vom vergangenen langen Maiwochenende: Ich lebe noch! Nach 2 Runden und gefühlten 60 Kilometern habe ich mich in der Nacht nicht mal mehr bücken können, um den Schlüssel unter der Fußmatte herauszufischen, den mir meine Schwester hingelegt hatte, damit ich ein vernünftiges Bett zum Schlafen hatte. In den nächsten Tagen gibt es dann (hoffentlich) mehr.

An dieser Stelle steht ein Bild mit dem Titel: MIllionen Jahre Erdgeschichte offenbart dieser geologische Aufschluss auf einen Blick (Foto: H.-J. Schneider)

Steinerberg – auf die harte Tour

Zum Gipfelfest am Steinerberg? Freitagnachmittag, keine Pläne für das Wochenende. Lethargie breitet sich langsam aus. Ich flüchte mich in den Park am Decksteiner Weiher. Dort unter einer riesigen Trauerweide steht eine Bank, auf der ich mich niederlasse. Da klingelt das Handy. Bruno ist dran. Ob ich Lust auf eine kleine Tour hätte. Schlagartig ist die Lethargie dahin. Ja, klar. Eine kleine Tour bei Rech schlägt er vor. Was ist eine kleine Tour? So elf, zwölf Kilometer. Einmal hoch zum Steinerberg und wieder runter. Hört sich gut an. Warum nicht? Wir verabreden uns für den nächsten Morgen um zehn in unserem Café.

Hier sollte ein Bild vom Hühnerberg zu sehen sein

rheinahr.tv und mein Ahrsteig-Wanderführer

Liebe Wanderfreunde, Freunde des Ahrtals und des guten Weines, am 24.6.2013 zeigte rheinahr.tv, ein kleiner privater Sender aus Sinzig, ein Interview mit mir. In dieser Sendung wurde ich ausführlich über meinen Ahrsteig-Wanderführer, aber auch über mein Eifel-Wanderbuch befragt. Alle diejenigen, die das Interview nicht sehen konnten, hier jetzt der definitive Link, unter dem das Interview mit mir über den DuMont Wanderführer Ahrsteig und Rotweinwanderweg noch einmal erlebt werden kann. Mir hat es riesig Spaß gemacht und ich schaue mir immer wieder mal das recht ausführliche Filmchen an.. Was fehlt noch? Ach ja der Link zum Video: http://rheinahr.tv/?video=AhrsteigWanderfuehrer    

Wirkt ein wenig wie ein Postkartenbild: die Herz-Maria-Kapelle bei Wershofen.

Der Berg der Berge – Unterwegs im Ahrtal zu faszinierenden Ruinen

Aremberg  – mein Sehnsuchtsberg Endlich wieder ein Sonntag, der diesen Namen auch verdient hat. Deshalb heißt es früh aufbrechen in Köln. Das Ziel: zwei Berge, zwei steile Anstiege, dazwischen zwei Täler zum Kilometerfressen, insgesamt 21 km, das ist die heutige Herausforderung. Die Tour beginnt in Wershofen an einem kleinen Wanderparkplatz in der Verlängerung der Kottenborner Straße. Leuchtend blauer Himmel spannt sich über dem Ahrtal. Direkt rechts von uns erhebt sich schon das Ziel unserer Sehnsucht, der Aremberg. Aber bis dahin ist es noch ein weiter Weg. Um genau zu sein, noch 12,5 km. Zunächst geht es erst einmal leicht bergan zur Herz-Maria-Kapelle. Vor dem Sonntagsblau des Himmels wirkt sie ein wenig wie ein Puppenstübchen.