Alle Artikel mit dem Schlagwort: Hunsrück

Hier steht ein Bild mit dem Titel: Nun stelle man sich vor, auch dieser Horizont sei mit Windrädern verstellt (Foto: Hans-Joachim Schneider)

Windenergieausbau im Hunsrück – mehr Fluch als Segen

Kein Augenmaß beim Windenergieausbau im Hunsrück Den nachfolgenden Artikel habe ich vor fast 20 Jahren geschrieben. Er bezieht sich auf Situation der Windenergie in der Eifel Ende der 1990er-Jahre. Mittlerweile hat man in der Eifel dazugelernt. Nun schickt sich der Hunsrück an, in Sachen Windenergie aufzuholen. Aber die Gier nach kurzfristigem Gewinn lässt dabei jedes Augenmaß fürs Sinnvolle und Machbare vermissen. Der strukturschwache Hunsrück versucht mit seiner wunderschönen Natur einen touristischen Aufschwung herbeizuführen. Gleichzeitig wird mit gigantischen Windparks genau diese Landschaft verschandelt. Quo vadis, Hunsrück? Windpark Eifel Wer bei einigermaßen klarem Wetter durch die Eifel wandert, kennt das Bild: Auf fast jeder Höhe drehen sich Windräder. Fast jede Horizontlinie wird durch eines oder mehrere Windräder durchbrochen. Als Industriedenkmäler der neuesten Generation dominieren sie mittlerweile das Blickfeld von fast jedem Aussichtspunkt der Eifel. Ein grünes Gewissen … Politisch korrekt, stehen sie landauf, landab auf den Höhen. Politisch gewollt und mit Steuermitteln gefördert, als Alternative zu Atomkraftwerken, von Rot-Grün und ökologisch orientierten Bewegungen hochgelobt, werden immer mehr von ihnen gebaut. Ganze Windparks – denn heute wird kein …

Folge dem Wasser, und die wirst Deine Seele wiederfinden (Foto: H.-J. Schneider)

Traumschleife Hahnenbachtal

Deutschlands schönster Wanderweg
Das muss der Ahrsteig sein. Aber nein. Am vergangenen  3. Oktober – Tag der Deutschen Einheit – führt mich mein Weg in die DDR, bzw. in das, was ich früher in meiner Vermessenheit einmal die DDR Westdeutschlands bezeichnet habe: in den Hunsrück. Um genau zu sein: ins Hahnenbachtal, wo die Traumschleife Hahnenbachtal auf mich gewartet hat.

An dieser Stellen steht ein Bild mit dem Titel: Die Phantasie schwärmt, der Verstand wehrt sich: Hexentanzplatz (rechts) auf dem Wildenburger Kopf (Foto: H.-J. Schneider)

Hexen auf dem Saar-Hunsrück-Steig?

Jede Wanderung auf dem Saar-Hunsrück-Steig ist eines einmaliges Naturerlebnis. Aber die hier vorgestellte Etappe ist mein persönliches Bullerbü. War ich gestern noch ganz begeistert vom »Schönsten Wanderweg Deutschlands 2012«, so hat mich am heutigen Tag der Hunsrück – meine alte Heimat – mit dem Saar-Hunsrück-Steig abermals überrascht. Und das auf einer Strecke, die ich eigentlich kennen sollte. Denn hier bin ich aufgewachsen. In diesen Wäldern sind wir als Kinder rumgestromert. Auf dem Wildenburger Kopf sind wir herumgeklettert, haben nach verborgenen Höhlen in den mit Felsbrocken übersäten Hängen gesucht (und haben sie gefunden). Hier haben wir im Sommer ganze Tage verbracht, haben beinahe vergessen, abends nach Hause zu gehen.

Hunrsück, Geierlay-Hängebrücke,

Geyerlay-Hängebrücke – Hunsrück im kollektiven Höhenrausch

Geierlay: Die längste Hängeseilbrücke nördlich der Alpen am 3. Oktober 2015 im Hunsrück feierlich eröffnet. Die Geierlay – längste Hängeseilbrücke Deutschlands –  rief, alle kamen: Die Anspannung vor dem großen Tag war gewaltig. Die Anstrengungen, die man in der Hunsrück-Gemeinde Mörsdorf unternommen hat, um dieses vor 10 Jahren als Vision entstandene Projekt Wirklichkeit werden zu lassen, waren noch viel gewaltiger.

Passend zum Blog: Meine Outdoorsandalen nach einer Schlammschlacht (Foto: Hans-Joachim Schneider)

Zeigt her eure Füße

Heißt eigentlich: Zeigt her eure (Outdoor-)Schuhe Zeigt her eure Füße!? Hat da jemand echt Interesse, mit welchen Schuhen ich rausgehe, wenn ich rausgeh? Also zum Wandern mein ich. Und dieser jemand nennt sich auch noch matschbar, also seinen Blog. Matsch? Da bin ich ganz vorn mit dabei. Mit Matsche habe ich es nämlich auch. Gleich hier der erste Beweis: Outdoor- oder Straßenschuh? Beides! Nun aber mal ernst. Brauche ich Profi-Wanderschuhe? Meine Antwort lautet: Jein. Ich bin in den letzten Jahren schon viele Kilometer mit Straßenschuhen gewandert. Bin damit bei meiner ersten 24-Stunden Wanderung in Bernkastel-Kues im Jahr 2015 sogar 62 Kilometer am Stück gelaufen. Die Schuhe trage ich heute noch. Wäre mal interessant zu wissen, wieviel Kilometer die schon auf dem Buckel haben. Tausend oder mehr. Wenn ich die Kilometer dazurechne, die ich in der Stadt oder auf normalen Wegen damit zurückgelegt habe, sind es bestimmt noch mehr. Beim Bloggerwandern im Westerwald (Westerwald-Wandermarathon) im letzten Jahr bin ich sogar den ganzen Tag durch nasse Wiesen und über feuchte Waldwege damit gelaufen. Teilweise hatte ich dabei …

Hier steht ein Bild mit dem Titel: Das Sosberger Ende der Brücke (Foto: Britta Verhaag)

Bilder von der Geierlay Hängeseilbrücke

Die schönste Hängeseilbrücke Deutschlands, ach was sag ich: der Welt In einem ausführlichen Bericht habe ich die Eröffnung der seinerzeit längsten Hängeseilbrücke Deutschlands, der Geierlay Hängeseilbrücke, beschrieben. Am Ende waren aber soviele Bilder übrig, dass ich noch ein Bilderalbum damit erstellen konnte. Aus diesem sind die besten Aufnahmen hier noch einmal versammelt. Beginnen wir mit einem Foto, das unsere rheinland-pfälzische Grünen-Ministerin Eveline beim Durschschneiden des roten Bandes zeigt.   Meinen ausführlichen Bericht findest Du hier unter diesem Link: Nervenkitzel am Abgrund

Hier steht ein Foto mit dem Titel: Ein Blick in die schwindelerregende Tiefe (Foto: Britta Verhaag)

Nach der Eröffnung der Geyerlay-Hängebrücke: Adrenalin langsam ausschleichen!

Geierlay-Hängebrücke und Skywalk: Was will der Wanderer mehr? Vom Nervenkitzel und Abgründen Die Eröffnung der Geierlay-Hängebrücke war geschafft. Sie ist in einem Extra-Artikel beschrieben. Was kann man nach so einer Adrenalin-Überdosis im Hunsrück noch anstellen? Nun für den nächsten Tag ist noch eine Vitaltour bei Langenlonsheim angesagt. Aber auch der Samstag ist noch jung. Skywalk? Ein Skywalk! Was hält uns noch? Meine Schwester (die beste Schwester der Welt) erwähnt fast beiläufig, dass wir ja auf der Fahrt von Kastellaun runter zur Nahe in Hochstetten-Dhaun vorbeikommen. Da könnten wir uns doch den dortigen Skywalt anschauen. Skywalk? Das erinnert an faszinierende Glasbrücken über schwindelerregenden Abgründen. USA und China fallen mir ein. Mir ist, als hätte ich auch schon vom Skywalk an der Nahe gehört oder gelesen. Die Fahrt quer durch den Hunsrück ist traumhaft, genau wie das Wetter. Die kurvenreichen Landstraßen wären auch wunderbar mit dem Motorrad zu fahren. Aber jetzt haben wir halt einen VW-Bus unterm Hintern, das ist fast genauso schön. Ich liebe diese Autos. Noch ist alles grün, die ersten Farben zeigen sich aber …

Großzügiges Frühstück nicht nur für die Bloggertruppe wartet auf den Gast in Victor's Seehotel

Drei Tage Luxus – der erste Tag in Victor’s Seehotel Weingärtner

Luxus pur: Schaff ich das denn? Ein wichtiger Hinweis: Der folgende Artikel kann Spuren von Ironie aufweisen. Bei Überempfindlichkeit gegen jede Art von Humor kann der Autor keine Haftung für Folgeschäden übernehmen!!! Saarland, Herrgott, wo ist das nochmal? Kennt das jemand von euch? Hast Du schon mal vom Saarland gehört. Das ist doch da, wo die Welt am Ende ist. Oder zumindest da, wo der Hunsrück zu Ende geht, also am Ende vom Hund, und selbst der Hunrsück ist ja schon weit ab vom Schuss. Frag mal einen Kölner, ob er weiß, wo der Hunsrück ist. Aber bevor ich jetzt abschweife, löse ich lieber das Rätsel: Das Saarland ist da, wo die Familie Heinz Becker zu Hause ist. Mir fallen bei Saarland oder besser Saargebiet als erstes die Saarfranzosen ein. Die wollte früher keiner, nicht die im Hunsrück und die auf der anderen Seite der Grenze, die Franzosen, auch nicht. Also die vielleicht noch eher als die Hunsrücker. Was soll ich also im Saarland? Da gab es früher Kohle und Stahl, also viel Dreck, da …