Alle Artikel in: Aktuell

Hier steht ein Bild mit dem Titel: Das Sosberger Ende der Brücke (Foto: Britta Verhaag)

Bilder von der Geierlay Hängeseilbrücke

Die schönste Hängeseilbrücke Deutschlands, ach was sag ich: der Welt In einem ausführlichen Bericht habe ich die Eröffnung der seinerzeit längsten Hängeseilbrücke Deutschlands, der Geierlay Hängeseilbrücke, beschrieben. Am Ende waren aber soviele Bilder übrig, dass ich noch ein Bilderalbum damit erstellen konnte. Aus diesem sind die besten Aufnahmen hier noch einmal versammelt. Beginnen wir mit einem Foto, das unsere rheinland-pfälzische Grünen-Ministerin Eveline beim Durschschneiden des roten Bandes zeigt.   Meinen ausführlichen Bericht findest Du hier unter diesem Link: Nervenkitzel am Abgrund

Das Licht ist das, was die Seele sucht (Foto: Hans-Joachim Schneider)

Einfach gehen – Wege für die Seele

Wandern – erfrischend für die Seele Gibt es ein Wandern abseits der Steige, jenseits von Traumschleifen, Traumpfaden, Mittelalterpfaden und allem, was findige Touristiker uns verkaufen wollen? Ich bin als Kind in einem kleinen Dorf im Hunsrück aufgewachsen. Wir waren einfach draußen. Wir verschwanden nach der Schule in den Wiesen, in den Feldern, in den Büschen, im Wald. Cowboy und Indiander spielen, Hütten bauen, in den Felsen an der Wildenburg klettern, so sah unsere Kindheit aus. Sonntags mussten wir dann doch ab und an mit unseren Eltern spazieren gehen, ungern, wer kennt das nicht. Aber von Zeit zu Zeit waren darunter sogar recht interessante Ausflüge. So zum Beispiel, wenn es im Herbst nächtens in den stockdunklen Wald ging, ganz leise, ohne Taschenlampe, um die Hirsche bei der Brunft zu belauschen. Und heute: Heute wandere ich über Steige, über Premiumwanderwege, über Traumschleifen, Traumpfade  und alles, was sich Touristiker und Marketingexperten noch so ausdenken, um aktive Menschen in ihre Region zu locken. Ich kenne viele dieser Premiumwege, kenne den einen oder anderen sogar sehr gut. Aber gerne suche ich mir immer noch meine Wege selbst, …

Hier steht ein Bild mit dem Titel: Bachlauf, die 3. Wie schaffe ich es fotogen über den Bach? (Foto: Hans-Joachim Schneider)

Wanderhelden auf dem Westerwaldsteig – von einer ziemlichen starken Truppe

Wandermarathon auf dem Westerwaldsteig! Oder: Wie aus einer wild zusammengewürfelten Truppe von Bloggern Wanderhelden wurden! Aber bitte erst einmal der Reihe nach: Bewerbung und Einladung lagen schon länger vor, am Freitag war es dann soweit. Rheinland-Pfalz Touristik und Westerwald-Touristik rufen und alle kommen zum 2. Bloggerwandern in Rheinland-Pfalz. Bad Marienberg ist unser Domizil, die Holzbachschlucht soll unser Startpunkt sein, dann warten mindestens 45 Kilometer Westerwaldsteig auf uns. Der Freitagmorgen beginnt entspannt, erstmal noch packen.

Ahrtal erleben auf alten Wegen, Blick vom Hornberg

Ratlos im Sattel

Ahrtal erleben: Tag 4 Auf alten Wegen das Ahrtal erkunden   Ich gebe zu, wenn es der Formulierung dient, biege ich auch schon mal die Fakten im Nachhinein zurecht. Will sagen: Ratlos war ich heute ein paar Mal auf meiner Tour, aber im Sattel habe ich nicht gesessen. Ich habe mich mein ganzes Leben noch nicht auf einen Pferderücken begeben, also auch noch nicht in einen Sattel. Andererseits habe ich heute auch einen Sattel passiert, und zwar den zwischen Teufelslei und Schrock. Über diesen Sattel führt nämlich der AhrSteig. Ihr dachtet, ich wollte doch nicht schon wieder auf den AhrSteig? War ich auch nicht, aber der Sattel ist aus vielen Gesichtspunkten interessant. Dort kreuzen sich nämlich eine Menge Wege, alte wie neue. Und dort beginnt auch der Aufstieg auf die Teufelslei, eine der wenigen Touren hier in der Gegend mit kleinen Klettereinlagen. Aber jetzt mal der Reihe nach. Genächtigt habe ich in Rech im Hotel Appel. Ein großer, weißer Bau, der direkt am Ortseingang von Rech steht. Ich wurde freundlich empfangen, mein Gepäck war schon da, …

Hier steht ein Foto mit dem Titel: Langweiler empfängt mich, hier beginnt meine Tour der Leiden (Foto: Hans-Joachim Schneider)

Was Du als Wanderanfänger wissen musst – und was nicht.

Du möchtest gerne raus. Deine Freunde gehen fast alle wandern. Du möchtest gerne mit, aber weißt nicht, was Du Dir zutrauen kannst? Ich habe im Folgenden ein paar Tipps für Wanderanfänger zusammengestellt, die Dir dabei helfen sollen, den richtigen Einstieg zu finden, damit das Wandern Spaß macht und Du nicht gefrustet nach Hause kommst. Überfordere Dich nicht! Fange klein an. Wähle eine kurze Strecke. Sicher hast Du doch die eine oder andere Erfahrung. Du läufst doch ab und zu zu Fuß. Trau Dich. Im Netz findest Du zu fast jeder Wanderstrecke nützliche Informationen. Nutze diese Quellen. Und: Suche Dir markierte Wanderwege aus. Dann brauchst Du keine Karte. Auf Smartphone-Apps mit Kartenmaterial, auch solche, die sich speziell an Wanderer richten, ist nicht immer Verlass, vor allem, wenn Du unterwegs keinen Handy-Empfang hast. Sicher findest Du Leute, die Dich mal mitnehmen. Oder tue Dich mit Freunden/-innen zusammen. Sage ihnen ruhig, dass Du Dich nicht übernehmen willst. Wenn Du gar keine Vorstellung davon hast, wie viel Du am Anfang schaffen kannst, aber Dich einigermaßen fit fühlst, dann fang …

Wanderlust, Wandererin auf dem Malerweg, Sächsische Schweiz

Wanderlust 2019

Wanderlust: Das ist Wandern mit Bildern Eigentlich mache ich das nicht! Werbung. Ich habe mich vor Jahren von Produktbesprechungen distanziert. Ich will mit meinem Blog kein Geld verdienen, ich will aber auch keine Gefälligkeitsrezensionen abgeben. Dann passiert auf einmal Folgendes. Ich finde vor ein paar Tagen in meinem offiziellen Mail-Account eine Mail vom Verlag Delius Klasing. Der Verlag ist mir seit vielen Jahren ein Begriff. Ich selbst habe auf Buchmessen in Leipzig und Frankfurt den Verlagsvertretern Buchideen/Buchprojekte vorgeschlagen. Leider ist nie etwas daraus geworden. Was mir aber in Erinnerung geblieben ist: Delius Klasing legt Wert auf Qualität. Davon haben sich heute viele Verlage aus Kostengründen verabschiedet. Nun aber zur Mail. Da werde ich gefragt, ob ich einen Wander-Kalender rezensieren will. Will ich? Nein, will ich nicht. Aber dann lass ich mich verleiten und schaue mir die beigefügten Bilddateien an. Und bin sofort umgestimmt. Ich schicke noch am selben Tag eine Antwortmail und fordere das angebotene Rezensionsexemplar an. Es gehen nun ein paar Tage ins Land, dann klingelt der DHL-Bote an der Tür. Er hat ein …

Hier steht ein Foto mit dem Titel: Rhein, Rheinbrücken, frühmorgens, Siebengebirge, Frühaufstehertour, Skaterplaza, Kranhäuser

Frühaufstehertour – Alte Liebe und moderne Architektur

Du wolltest immer schon mal eine Frühaufstehertour machen? Hast Du Dich schon mal gefragt, was die Stadt morgens macht, wenn Du noch in den Federn liegst? Die nachfolgend beschriebene Wanderung führt Dich früh am Morgen noch vor Sonnenaufgang über zwei der spektakulärsten Brücken Kölns und zeigt Dir, wie schön es sein kann, vor allen anderen auf den Beinen zu sein und sich Kölns Skyline mal im Morgengrauen anzuschauen. Ein guter Platz zum Starten Ich schlage Dir vor, die Tour am Parkplatz unter der Rodenkirchener Autobahnbrücke zu starten. Du überquerst die Straße »Heinrich-Lübke-Ufer« und gehst bei der ersten Möglichkeit hinunter zum Rheinufer. Hier bei Rodenkirchen ist der Rheinuferweg noch sehr schmal, aber wenn Du dich Richtung Kölner Innenstadt wendest, dauert es nicht lange und das Ufer zwischen Rhein und Rheinuferstraße wird breiter. Im Wasser liegen hier einige Gastronomieschiffe vor Anker. Am bekanntesten ist wohl die »Alte Liebe«, im typisch kölschen Rot-Weiß gehalten, ganz nahe an der Brücke gelegen. Ein Stück weiter südlich – ebenso bekannt und beliebt – dümpelt seit ewigen Zeiten ein weiterer Restaurantkahn im Uferwasser des Rheins. Eine Piratenflagge …

Hier steht ein Bild mit dem Titel: Eindrücklich auch bei wenig Wasser: der Wasserall der Wilden Endert

Wildes Enderttal

Durch das Tal der Wilden Endert von Kaisersesch nach Cochem Ich könnte die Tour durch das Tal der Wilden Endert auch von Maria Martental aus starten, aber Kaisersesch liegt verkehrsgünstiger. Dass mir aber gerade auf dem Wegstück von Kaisersesch nach Maria Martental ein besonderes Erlebnis zuteil wird, das kann ich beim Start noch nicht ahnen. Schon die Zugfahrt von Andernach nach Kaisersesch ist ein Erlebnis. Sie führt durch recht unterschiedliche Landschaften. Da sind zum einen die Abbau- und Verarbeitungsgebiete der Steineverarbeitenden Industrie etwa bei Plaidt, Kruft oder Mendig. Dann gibt es Streckenabschnitte, wie den durch das grüne Tal zwischen Monreal und Urmersbach, das mangels Straße keinen Autoverkehr kennt. Im wilden Westen Deutschlands Das erinnert mich – ich weiß nicht warum – an den Wilden Westen, in dem die Eisenbahn das erste Transportmittel war, das neue Landstriche erschloss. Es geht durch so unterschiedliche Eifelstädte wie Mayen und Monreal, die gegensätzlicher nicht sein könnten. Mayen umgeben von großen, hässlichen Gewerbegebieten, Monreal, das beinahe mittelalterliche Städtchen, mit seinen denkmalgeschützten Fachwerkensembles, eingezwängt in das enge Tal der Elz. Einfacher …