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Hier steht ein Bild mit dem Titel: Panorama vom Steinerberg, Variation (Foto: Norbert Schneider)

Abenteuer Steinerberg

Abschied vom Ahrtal Das Abenteuer Steinerberg beschließt für dieses Jahr meine Wanderungen im Ahrtal. Steinberg und Steinerberghaus gehören zu meinen Topfavoriten im Ahrtal, deshalb führt uns unsere letzte Tour noch einmal an diesen wunderbaren Platz. Die Fotos sind nicht alle bei dieser Tour entstanden, sie stammen aus mehreren Jahren. Abenteuer Steinerberg heißt bei mir: Jedes Jahr mehrmals an diesen Platz, denn zu jeder Jahreszeit sieht das Panorama von hier oben auf je eigene Art immer wieder anders aus. Tourstart in Mayschoß Diese Tour startet in Mayschoß am Bahnhof. Am Ende des Parkplatzes rechter Hand geht es rechts auf einen Asphaltweg, der hier ein Stück dem Ahrtalweg folgt. Zunächst einmal geht es auf diesem nach links. Schnell ist in einem Bogen die Brücke über die Bahngleise erreicht und überschritten. Dahinter stehen wir an einer Weggabelung. Rechts führt der Ahrtalweg Richtung Altenahr. Aber da wir auf den Steinerberg wollen, heißt es für uns, links hinauf. Hier ist unter anderem die Ruine der Saffenburg ausgeschildert. Abstecher zur Saffenburg – ja oder nein Erst einmal geht es nun stetig bergauf. Wer nicht ganz so fit ist, …

Bunter Herbstlaub verzaubert das gegenüberliegende Ufer in eine rauschende Farbpallette

Goldene Meile und AhrSteig

Unverhofft kommt oft – eine ungeplante Wanderung über die Goldene Meile zum AhrSteig. Manchmal dauert es, bis ein Text seinen Weg auf das digitale Papier findet. So auch in diesem Fall. Bereits im Oktober 2015 bin ich frühmorgens in Köln aufgebrochen, um den AhrSteig von unten her aufzurollen. Will sagen: Mein Plan ist es, von der Ahrmündung in der Nähe von Sinzig ahraufwärts zu laufen, so weit ich an diesem Tag eben komme. Und mal wieder kommt es ein wenig anders. Denn ein unverhofft schöner Herbstmorgen lockt mich auf die Goldene Meile. Ich bin nicht oft mit dem Zug unterwegs, ich fahre lieber mit dem Auto. Dann bin ich unabhängig. Aber an diesem Sonntagmorgen ist meine Wahl auf den Zug gefallen und das war am Ende auch gut so. Warmes Herbstlicht verzaubert das Rheintal Während der Fahrt genieße ich das Licht der frühen Morgenstunde. Über dem Rhein liegt zum Teil noch herbstlicher Frühdunst. Er verhüllt und verzaubert den Strom und die kleinen und großen Gemeinden am gegenüberliegenden Ufer. Wie schön diese Stimmung ist, bemerke ich endgültig, …

Hier steht ein Bild mit dem Titel: Das ist es, wonach mein Herz sich sehnt (Foto: Hans-Joachim Schneider)

Wandermarathon Saar-Hunsrück-Steig – die Einsamkeit des Langstreckenwanderers

Der Wandermarathon auf dem Saar-Hunsrück-Steig und seine Qualen. Wandermarathon Saar-Hunsrück-Steig. Das war vorausschauend für mich das Event meines Wanderjahres 2016. Dass meine frohen Erwartungen nicht ganz erfüllt wurden, nun, das bin ich selber schuld. Ich war seit Freitag schon im Hunsrück. Die bester Schwester der Welt hat mir wieder Unterkunft gewährt. Ich wollte mir an den beiden Tagen vor dem Wandermarathon meine alte Heimat Hunsrück anschauen, ob er vielleicht in Frage kommt als neue Heimstatt, denn ich will wieder aufs Land. Die Stadt geht mir langsam auf die Nerven, ich sehne mich Natur und Grün, nach Stille und Entschleunigung. Früher Vogel … (Nein, nicht darüber nachdenken) Am Sonntag aber heißt es erst einmal, um 4.30 Uhr aufstehen, bis 5.30 Uhr will ich am Erbeskopf sein. Das hätte ich auch geschafft, wäre ich nicht beim ersten Mal an der eigentlich unübersehbaren Einfahrt vorbeigerauscht. So bin ich zwar immer noch unter den ganz früh Eintreffenden, aber der erste Bus nach Veitsrodt, dem Startpunkt für die Langstrecke von 42 Kilometern, ist schon weg. Den zweiten schaffe ich locker. Die Fahrt dauert …

Hier steht ein Bild mit dem Titel: Das Sosberger Ende der Brücke (Foto: Britta Verhaag)

Bilder von der Geierlay Hängeseilbrücke

Die schönste Hängeseilbrücke Deutschlands, ach was sag ich: der Welt In einem ausführlichen Bericht habe ich die Eröffnung der seinerzeit längsten Hängeseilbrücke Deutschlands, der Geierlay Hängeseilbrücke, beschrieben. Am Ende waren aber soviele Bilder übrig, dass ich noch ein Bilderalbum damit erstellen konnte. Aus diesem sind die besten Aufnahmen hier noch einmal versammelt. Beginnen wir mit einem Foto, das unsere rheinland-pfälzische Grünen-Ministerin Eveline beim Durschschneiden des roten Bandes zeigt.   Meinen ausführlichen Bericht findest Du hier unter diesem Link: Nervenkitzel am Abgrund

Das Licht ist das, was die Seele sucht (Foto: Hans-Joachim Schneider)

Einfach gehen – Wege für die Seele

Wandern – erfrischend für die Seele Gibt es ein Wandern abseits der Steige, jenseits von Traumschleifen, Traumpfaden, Mittelalterpfaden und allem, was findige Touristiker uns verkaufen wollen? Ich bin als Kind in einem kleinen Dorf im Hunsrück aufgewachsen. Wir waren einfach draußen. Wir verschwanden nach der Schule in den Wiesen, in den Feldern, in den Büschen, im Wald. Cowboy und Indiander spielen, Hütten bauen, in den Felsen an der Wildenburg klettern, so sah unsere Kindheit aus. Sonntags mussten wir dann doch ab und an mit unseren Eltern spazieren gehen, ungern, wer kennt das nicht. Aber von Zeit zu Zeit waren darunter sogar recht interessante Ausflüge. So zum Beispiel, wenn es im Herbst nächtens in den stockdunklen Wald ging, ganz leise, ohne Taschenlampe, um die Hirsche bei der Brunft zu belauschen. Und heute: Heute wandere ich über Steige, über Premiumwanderwege, über Traumschleifen, Traumpfade  und alles, was sich Touristiker und Marketingexperten noch so ausdenken, um aktive Menschen in ihre Region zu locken. Ich kenne viele dieser Premiumwege, kenne den einen oder anderen sogar sehr gut. Aber gerne suche ich mir immer noch meine Wege selbst, …

Hier steht ein Bild mit dem Titel: Bachlauf, die 3. Wie schaffe ich es fotogen über den Bach? (Foto: Hans-Joachim Schneider)

Wanderhelden auf dem Westerwaldsteig – von einer ziemlichen starken Truppe

Wandermarathon auf dem Westerwaldsteig! Oder: Wie aus einer wild zusammengewürfelten Truppe von Bloggern Wanderhelden wurden! Aber bitte erst einmal der Reihe nach: Bewerbung und Einladung lagen schon länger vor, am Freitag war es dann soweit. Rheinland-Pfalz Touristik und Westerwald-Touristik rufen und alle kommen zum 2. Bloggerwandern in Rheinland-Pfalz. Bad Marienberg ist unser Domizil, die Holzbachschlucht soll unser Startpunkt sein, dann warten mindestens 45 Kilometer Westerwaldsteig auf uns. Der Freitagmorgen beginnt entspannt, erstmal noch packen.

Hier steht ein Foto mit dem Titel: Langweiler empfängt mich, hier beginnt meine Tour der Leiden (Foto: Hans-Joachim Schneider)

Was Du als Wanderanfänger wissen musst – und was nicht.

Du möchtest gerne raus. Deine Freunde gehen fast alle wandern. Du möchtest gerne mit, aber weißt nicht, was Du Dir zutrauen kannst? Ich habe im Folgenden ein paar Tipps für Wanderanfänger zusammengestellt, die Dir dabei helfen sollen, den richtigen Einstieg zu finden, damit das Wandern Spaß macht und Du nicht gefrustet nach Hause kommst. Überfordere Dich nicht! Fange klein an. Wähle eine kurze Strecke. Sicher hast Du doch die eine oder andere Erfahrung. Du läufst doch ab und zu zu Fuß. Trau Dich. Im Netz findest Du zu fast jeder Wanderstrecke nützliche Informationen. Nutze diese Quellen. Und: Suche Dir markierte Wanderwege aus. Dann brauchst Du keine Karte. Auf Smartphone-Apps mit Kartenmaterial, auch solche, die sich speziell an Wanderer richten, ist nicht immer Verlass, vor allem, wenn Du unterwegs keinen Handy-Empfang hast. Sicher findest Du Leute, die Dich mal mitnehmen. Oder tue Dich mit Freunden/-innen zusammen. Sage ihnen ruhig, dass Du Dich nicht übernehmen willst. Wenn Du gar keine Vorstellung davon hast, wie viel Du am Anfang schaffen kannst, aber Dich einigermaßen fit fühlst, dann fang …

Wanderlust, Wandererin auf dem Malerweg, Sächsische Schweiz

Wanderlust 2019

Wanderlust: Das ist Wandern mit Bildern Eigentlich mache ich das nicht! Werbung. Ich habe mich vor Jahren von Produktbesprechungen distanziert. Ich will mit meinem Blog kein Geld verdienen, ich will aber auch keine Gefälligkeitsrezensionen abgeben. Dann passiert auf einmal Folgendes. Ich finde vor ein paar Tagen in meinem offiziellen Mail-Account eine Mail vom Verlag Delius Klasing. Der Verlag ist mir seit vielen Jahren ein Begriff. Ich selbst habe auf Buchmessen in Leipzig und Frankfurt den Verlagsvertretern Buchideen/Buchprojekte vorgeschlagen. Leider ist nie etwas daraus geworden. Was mir aber in Erinnerung geblieben ist: Delius Klasing legt Wert auf Qualität. Davon haben sich heute viele Verlage aus Kostengründen verabschiedet. Nun aber zur Mail. Da werde ich gefragt, ob ich einen Wander-Kalender rezensieren will. Will ich? Nein, will ich nicht. Aber dann lass ich mich verleiten und schaue mir die beigefügten Bilddateien an. Und bin sofort umgestimmt. Ich schicke noch am selben Tag eine Antwortmail und fordere das angebotene Rezensionsexemplar an. Es gehen nun ein paar Tage ins Land, dann klingelt der DHL-Bote an der Tür. Er hat ein …